Termine
TRIO LUMINIS
Sa, 24.01.2026, 20 Uhr, Eh. Spitalkirche Breisach am Rhein
So, 25.01.2026, 17 Uhr, Humboldtsaal Freiburg
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TRIO LUMINIS
Willkommen und Abschied | Klaviertrios von Beethoven und Schubert
Esprit und Zauber des Beginnens: Als der junge Beethoven 1795 gegen den Rat von Joseph Haydn seine Klaviertrios op. 1 veröffentlicht, ist sofort klar, dass hier etwas Neues beginnt. Beethoven erweitert die Form des Klaviertrios zur Viersätzigkeit, die Instrumente sind – anders als noch bei Haydn und Mozart – absolut gleichberechtigt. Haydns Sorge erweist sich als unbegründet – Publikum und Kritik sind begeistert.
Schuberts Ende 1827 entstandenes Premier Grand Trio in B-Dur ist ein Meisterwerk seiner letzten Schaffensphase. In Ausmaßen und Klangwirkung entfaltet es sinfonische Dimensionen. Für Robert Schumann zählt es neben dem Schwesterwerk in Es-Dur zu den bedeutendsten Trios: „Ein Blick auf das Trio von Schubert und das erbärmliche Menschentreiben flieht zurück, und die Welt glänzt wieder frisch.“
Trio Luminis
Marie Desgouttes, Violine
Hristo Kouzmanov, Violoncello
Johannes Tolle, Klavier
Nach zahlreichen gemeinsamen Kammermusikprojekten treten die drei Musiker nun als festes Ensemble unter dem Namen Trio Luminis auf
Donnerstag, 20. November 2025, 20 Uhr
Kultur über den Dächern
Humboldtsaal, Freiburg
Freitag, 21. November 2025, 20 Uhr
Alte Spitalkirche, Breisach
Schwanengesänge | Schubert - Heine - Tschechow
Der Liederzyklus "Schwanengesang" von Franz Schubert ist die letzte von ihm intendierte Liedersammlung, die aber vom Verleger Haslinger zusammengestellt, herausgegeben und betitelt wurde. Sieben Lieder von Ludwig Rellstab, sechs Lieder von Heinrich Heine und ein Lied von J. G. Seidl als Vierzehntes, weil Haslinger äußerst abergläubisch war.
Ein mixtum compositum also; mit einiger Sicherheit hat Schubert nicht vorgehabt, Rellstab und Heine in einem Zyklus unterzubringen, sondern eher an zwei separate Zyklen mit anderen Titeln gedacht. Während die Rellstab-Lieder wie eine reiche Retrospektive anmuten, passiert in dem Heineblock aufregend Neues, Hartes, Kantiges… Ausdrucksgewalt, die weit in die Moderne hinausweist, ein Glücksfall - Goethe am Beginn und Heine am Schluss seines Schaffens - das letzte Lied des Zyklus, was auch wirklich das letzte Lied ist, das Schubert komponiert hat, "Die Taubenpost", ist dann wieder eine Rückschau ins Biedermeier, Romantik pur.
Das brachte uns auf die Idee nach literarischen Schwanengesängen zu suchen, um einerseits die drei unterschiedlichen Stilrichtungen klar zu unterscheiden und andererseits den angedeuteten Weg von der Romantik in die Moderne durch Texte zu verdeutlichen. Wir werden also nach den sieben Rellstabliedern einen Heine-Text vortragen, dessen letzte Werke übrigens durch seinen Verleger wiederum auch als "Schwanengesang" veröffentlicht wurden. Das große Gedicht "Waldeinsamkeit" entstanden in seinen letzten Lebensjahren, als Teilgelähmter in seiner "Matratzengruft" - wie er sein eigenes Krankenlager nannte - geschrieben, ist ein Schwanengesang reinster Prägung.
Und dann, nach den Heine-Gesängen, kommt Tschechows Einakter "Schwanengesang" zu Wort, ein kleines markantes Stück vom Begründer der modernen Dramatik 1887 geschrieben, ein alter Schauspieler denkt über sein Leben nach, ein Atlas wie bei Heine, nur älter und resignierter, erkennt seinen Lebensirrtum, komisch und melancholisch.
Und dann, zum Abschluss "Die Taubenpost", die Ode an die Sehnsucht.
Also: Schwanengesänge - Schubert - Heine - Tschechow.
(Gerd Heinz)
Michael Schmitter, Specher (springt ein für den erkrankten Gerd Heinz)
Tobias Berndt, Bariton
Johannes Tolle, Klavier
Gerd Heinz und Johannes Tolle, Konzeption
Pariser Salon über Freiburgs Dächern
Klaviertrios von Ernest Chausson und Claude Debussy
In diesem Konzert präsentiert sich der Humboldtsaal als französischer Salon. Sie hören zwei anregende Klaviertrios: Claude Debussys schwärmerisches Jugendwerk in G-Dur von 1879/80 und Ernest Chaussons Trio in g-moll von 1881 - schon mit Wagnerschen Anklängen. Mathias Schillmöller, der selbst lange in der Seinestadt gelebt hat, stellt als Conférencier die beiden Werke in ein Wechselspiel mit Bildern und Texten. So tritt der junge Claude Debussy über den Dächern von Freiburg in einen inspirierenden Dialog mit seinen Komponistenfreund Ernest Chausson, eingebettet in den alle Kunstsparten umfassenden Freundeskreis.
Klaviertrio
Marie Desgoutte (Violine)
Hristo Kouzmanov (Violoncello)
Johannes Tolle (Klavier)
Mathias Schillmöller (Moderation)
Ernest Chausson und Claude Debussy
In diesem Konzert präsentieren Marie Desgoutte, Hristo Kouzmanov und Johannes Tolle zwei anregende Klaviertrios: Claude Debussys schwärmerisches Jugendwerk in G-Dur von 1879/80 und Ernest Chaussons Trio in g-moll von 1881 - schon mit Wagnerschen Anklängen. So tritt der junge Claude Debussy in einen inspirierenden Dialog mit seinen Komponistenfreund Ernest Chausson.
Klaviertrio
Marie Desgoutte (Violine)
Hristo Kouzmanov (Violoncello)
Johannes Tolle (Klavier)
Schumann - Dichterliebe
Schumanns wohl berühmtester Liederzyklus, die "Dichterliebe", steht im Zentrum des Liederabends im Neuen Schloss Stuttgart. Virtuos, hochdramatisch und auch heute noch zurecht populär sind die Balladen von Schumann "Belsazar" und Carl Loewe, denen sich Tobias Berndt und Johannes Tolle im zweiten Teil des Konzerts widmen, darunter "Die Uhr", "Tom der Reimer" und "Hochzeitslied".
Tobias Berndt ist Gewinner zahlreicher Wettbewerbe, u.a. des internationalen Wettbewerbs "Das Lied" in Berlin, der sich als Sprungbrett für eine große internationale Karriere erweisen sollte. Beide Künstler verbindet eine langjährige Zusammenarbeit.
28 juillet 2024
17h30
Château de Saint Félix
Dichterliebe
et autres lieder de Robert Schumann, Clara Schumann, Mendelssohn Bartholdy et Robert Franz
Tobias Berndt - bariton
Johannes Tolle - piano
www.festival-deodat-de-severac.fr
4 août 2024
19:00 h
Saint Papoul, Abbaye
Ensemble Resonance
Anton Bruckner
(1824-1896)
Motets
Virga jesse WAB 52
Os justi WAB 30
Locus iste WAB 23
Christus factus WAB 11
Johann Sebastian Bach
(1685-1750)
Cantate "Ich habe genug" BWV 82
Gabriel Fauré (1845-1924)
Requiem op. 48
Felicitas Ernst - Soprano
Tobias Berndt - Baryton
Ensemble Resonance
Orchestre de chambre Occitania
Direction: Johannes Tolle
Jugend | Klaviertrios von Beethoven und Debussy
Ludwig v. Beethoven Klaviertrio Es-Dur op. 1 Nr. 1
Claude Debussy Klaviertrio G-Dur, Werkverzeichnis 537
Der Fund vor gut 40 Jahren war eine Sensation: Debussys einziges Klaviertrio wurde erst 1982 wiederentdeckt. Debussy war gerade 18 Jahre alt, als er mit Nadeschda von Meck - Großgrundbesitzerin und Mäzenin Tschaikowskys - und ihrer Familie zu einer Reise durch Europa aufbrach. Während dieser Reise entstand 1880 in Florenz auf Initiative seiner kunstsinnigen Gönnerin das Klaviertrio G-Dur, das sich seit seiner Wiederentdeckung einen festen Platz im Repertoire erobert hat.
Auch Beethoven erstes Klaviertrio zeigt einen jungen Komponisten auf der Schwelle zum Durchbruch: 1795 veröffentlicht, ist zwar der Einfluss Mozarts und Haydns unüberhörbar, dennoch ist Beethovens erstes “offizielles” Werk von unverwechselbarer Eigenheit, wie eine zeitgenössische Äußerung unterstreicht: “Ungeachtet man die Vorbilder der Mozart’schen Klavier-Quartette erkennt, leuchtet Beethovens Eigenthümlichkeit und Selbständigkeit unverkennbar hervor und sprüht flackernde, zündende Funken.”
Marie Desgoutte - Violine
Hristo Kouzmanov - Violoncello
Johannes Tolle - Klavier
Alte Spitalkirche
Marienau 1
79206 Breisach am Rhein
Klaviertrio
Ludwig v. Beethoven
Klaviertrio Es-Dur op. 1 Nr. 1
Franz Schubert
Adagio Es-Dur D- 897 / op. 148 “Notturno”
Clara Schumann
3 Romanzen für Violoncello und Klavier op. 22
Beethovens erstes “offizielles” Stück: Marie Desgoutte, Hristo Kouzmanov und Johannes Tolle widmen sich in ihrem nächsten Konzert Beethovens Es-Dur Trio, op. 1 Nr. 1. Der Wiener “Allgemeinen musikalischen Zeitung” gefiel Opus 1 besonders, “weil in ihm, wie in wenigen, die fröhliche Jugend des Meisters sich noch ungetrübt, leicht und leichtfertig, abgespiegelt”. Im Kontrast zu dem “taghellen” Stück Beethovens steht das Adagio Es-Dur op. 148 von Schubert, das den späteren Beinamen “Notturno” erhielt. Clara Schumanns reizvolle Duokompositionen ergänzen das Programm: Romanzen op. 22. Sie wurden nach langem Dornröschenschlaf erst 1983 erstmalig gedruckt.
Marie Desgoutte, Violine | Hristo Kouzmanov, Cello | Johannes Tolle, Klavier
Staufen https://resonance.reservix.com/p/reservix/event/2175247
Freiburg https://kultur-ueber-den-daechern.reservix.de/p/reservix/event/2170940










